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ZEHN TAGE, DIE DIE WELT ERSCHÜTTERTEN

10 DAYS THAT SHOOK THE WORLD

ZEHN TAGE, DIE DIE WELT ERSCHÜTTERTEN

PRAKTIKA-THEATER
MOSKAU, RUSSLAND

Dauer 2 Stunden

Regie Maxim Didenko

Premiere am 29. September 2017

Künstlerisches Team

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Idee Katalin Lyubimova

Text Konstantin Fedorov

Komposition, Chorleitung Alexander Karpov

Raum Alexey Tregubov

Kostüme Maria Tregubova

Choreografie Irina Galushkina

Video Ilya Starilov, Oleg Mikhailov

Licht Ivan Vinogradov

Technische Leitung Kirill Nosyrev

Assistenz Technische Leitung Nikita Korovin

Pult Alexander Krasnolutsky

Ton Dmitry Wolfram, Oleg Grachev

Videotechnik Dmitry Egorov

Regieassistenz Tamara Shishlova, Emilia Kivelevich

Ausstattungsassistenz Valeria Turetskaya

Requisite: Daria Ufimtseva

Maske Svetlana Kozyrchikova, Ksenia Turchaninova
Garderobe Anna Barbacaroo, Alexandra Sopolnova

Produktionsassistenz Natalia Rodionova

Gesamtproduktion Svetlana Dolya

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BESETZUNG

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Werkstatt von D. Brusnikin

1965 inszenierte Juri Ljubimow am Taganka-Theater „Zehn Tage, die die Welt erschütterten“ – eine Aufführung, die legendär werden sollte. Das Genre bestimmte der Regisseur selbst: „Ein Volksschauspiel in zwei Teilen mit Pantomime, Zirkus, Possenspiel und Schießerei nach dem Buch von John Reed“.

 

2017 brachte Maxim Didenko im Museum Moskau im Rahmen einer Ausstellung über den großen Regisseur einen gleichnamigen Abend heraus. Keine Rekonstruktion, sondern eine Neudeutung des Stoffs – eines Themas, das hundert Jahre nach den von John Reed beschriebenen Ereignissen noch drängender ist.

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Ein Stück, ein Film, eine Ausstellung, Musik oder ein Buch über eine Revolution können erschreckend, pathetisch oder neutral sein. Doch selten zeigt ein Künstler neben historischer Genauigkeit einen menschlichen Körper, der nicht verstümmelt, sondern vom Mythos der Revolution vervielfacht ist – nachträglich verkörpert in fast antiken Statuen und Reliefs mit Diskuswerfern und Venusfiguren. In der Inszenierung von Maxim Didenko und der Werkstatt von Dmitri Brusnikin wird die aufrührerische Menge am Ende zur Skulpturengruppe heißer, halbnackter Körper. Die Kraft des Moments bewahrt den Abend zwar vor dem, was Bachtin die „Herabsetzung ins Materiell-Leibliche“ nennt – aber man kann den Blick nicht abwenden.

(nach einer Kritik von „Afischa“)

Bericht von Current Time, 2017

Interview mit Maxim Didenko, MIR TV

Video: Ilya Starilov

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