OPFER VOM DIENST

OPFER VOM DIENST
RADA, GBS THEATRE
LONDON, GROSSBRITANNIEN
Regie Maxim Didenko
Vorstellungen: 12.–22. März 2025
KÜNSTLERISCHES TEAM
Ausstattung Grace Farrow-Moore
Licht Caitlin MacGregor
Sounddesign Hattie North
Komposition Savva Rozanov
Bewegung Pete Losasso
Stimme und Dialekt Emma Woodvine
Gesang Mark Oldfield
Kampfchoreografie Philip d’Orleans
Übertitel Jenny Skene
BESETZUNG
Polizistin Ljuda Becky Bush
Kellnerin im Café / Bademeisterin /
Kellnerin im japanischen Restaurant Claira Gayer
Dolschanski – 1. Verbrecher /
Sakirow – 2. Verbrecher /
Werchuschkin – 3. Verbrecher Alfie Lockwood
Vater / Polizeiinspektor 1 / Polizeiinspektor 2 James Pedley-Holden
Walja Oliver Ridgway
Mutter / Polizeisergeantin Natalie Vaughan
Stück der Brüder Presnjakow
„Ich bin nicht dumm. Ich habe längst begriffen: Um etwas nicht tun zu müssen, muss man etwas anderes tun. Wer etwas Übles vermeiden will, muss etwas tun, das ihm auch nicht gefällt – das ihm aber Schlimmeres erspart.“
Ein junger Mann bricht sein Studium ab und geht zur Polizei. Er hat nichts verbrochen, er will nur einen Job. Einen ganz bestimmten: Er spielt das Opfer, wenn Morde rekonstruiert werden. Vielleicht kann er, wenn er dem Tod nur nahe genug kommt, den eigenen überlisten.
Die Brüder Presnjakow wurden in Swerdlowsk geboren, Oleg 1969, Wladimir 1974. Beide studierten an der Staatlichen Ural-Universität „Maxim Gorki“ in Jekaterinburg und lehrten später dort (Oleg Literaturtheorie und Philosophie, Wladimir Soziologie und Politikwissenschaft). Sie gründeten das Jugendtheater der Universität und machten sich mit experimentellem Theater einen Namen. Über das Royal Court und das New-Writing-Programm des British Council in Russland kam ihr Stück „Terrorismus“ in der Übersetzung von Sasha Dugdale 2003 ans Royal Court – ein Erfolg bei Kritik und Publikum. „Opfer vom Dienst“ wurde 2003 beim Edinburgh Fringe Festival uraufgeführt, als Koproduktion von Royal Court Theatre und Told By An Idiot.


















