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SCHLACHTHOF 5

SLAUGHTERHOUSE 5

SCHLACHTHOF 5

HELLERAU
DRESDEN

Dauer 1 Stunde 40 Minuten

Regie Maxim Didenko

Premiere am 24. September 2020

Musik Vladimir Rannev
Textfassung Johannes Kirsten
Bühne, Kostüme, Licht AJ Weissbard
Choreografie Vladimir Varnava
Video Oleg Mikhailov
Musikalische Leitung Olaf Katzer


Ausstattungsassistenz

Sasha Kuznetsova, Filippo Moretti
Schauspieler Wolf-Dieter Gööck

Tanzensemble
Aleksandr Chelidze, Amy  Schönheit, Aya Sone, Donna-Mae  Burrows, Leon Damm, Rodolfo  Piazza Pfitscher da Silva, Yasmin Schönmann, Charles Washington

Gesang

AuditivVokal Dresden
Alexander Bischoff, Anne Stadler, Dorothea Wagner, Felix Schwandtke, Katharina Salden, Konrad Furian, Philipp Schreyer, Stefan Kunath

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Projektleitung Tristan Production Isolde Matkey

Technische Leitung / Mitarbeit Lichtdesign Ted Meier

Regieassistenz Ekaterina Didenko
Probenassistenz Alba Maria Thomas Alvarez
Assistenz AuditivVokal Nicole Meier

Mitarbeit Kostüm Michael Wolf, Dennis Schmidt

Ankleide Sybille Rauchfuß, Karin Krüger (Atelier MASSIVE)

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Besonderer Dank an unsere technischen Partner

Die Firma Neumann & Müller GmbH & Co KG, Herrn Omar Samhoun, für die Bereitstellung des Timax-Ortungs- und Matrixsystems. Die Firma Studt – Akustik Dresden, Dipl.-Ing. H.-P. Studt, für die Bereitstellung der Lautsprechersysteme

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Tontechnik Helge Petzold

Aufbau und Bedienung des Ortungssystems Omar Samhoun, Alexander Nickol, Robert Schöne

Support Funktechnik Sebastian Rietz

Videotechnik Johannes Petzold

Kurt Vonnegut schreibt über den Horror des Krieges und macht zugleich das Erinnern selbst zum Thema. Sein Roman „Schlachthof 5“ ist Collage, Satire, Biografie und Science-Fiction in einem: Die Erzählung springt fragmentarisch zwischen den Zeitebenen hin und her und lässt persönliche Erfahrung und Erkenntnis mit Fiktion verschmelzen.

 

Vonnegut geriet 1944 als junger amerikanischer Soldat in Kriegsgefangenschaft und wurde nach Dresden gebracht. In den Kellern des Schlachthofs 5 überlebte er die schweren Luftangriffe vom 13. und 14. Februar 1945. Sein 1969 erschienener Roman wurde zum Kultbuch. Wie erinnern wir uns an den Krieg? Welche Erfahrungen werden Teil unseres kulturellen Gedächtnisses? 75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs sind die Fragen von „Schlachthof 5“ aktueller denn je. Schon in der NS- und DDR-Zeit wurden die Ereignisse der Bombennacht von verschiedenen politischen Akteuren und Lagern instrumentalisiert. Und bis heute wird der „Mythos Dresden“ fortgeschrieben. Gegen die Vereinnahmung des Gedenkens durch (neo)nationalistische und rechtspopulistische Gruppen hat sich ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis aus Bevölkerungsgruppen, Parteien, Institutionen und Organisationen formiert.

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Vor diesem Hintergrund schuf der russische Regisseur Maxim Didenko eine neue Bühnenfassung von „Schlachthof 5“, die im September 2020 in HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden Premiere hatte. Didenko, international bekannt für seine bildgewaltige choreografisch-theatrale Bühnensprache, suchte nach einem zeitgenössischen Blick auf Vonneguts Text, die lokale Erinnerungskultur und den „Mythos Dresden“. Die Produktion ist als multimediales Musiktheaterprojekt an der Schnittstelle von Theater, Tanz, Musik und Performance angelegt, mit Performern, Tänzern und Sängern auf der Bühne. Die eigens komponierte Musik von Vladimir Rannev wird live von AuditivVokal Dresden aufgeführt. Für die choreografische Umsetzung mit einem neunköpfigen Ensemble arbeitet Didenko eng mit dem Choreografen Vladimir Varnava zusammen. Für den Raum greift der Künstler und Lichtdesigner AJ Weissbard das Naturlichtkonzept aus den Gründungsjahren des Festspielhauses Hellerau auf, die Videokunst stammt von Oleg Mikhailov.

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Eine Koproduktion von tristan Production und HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste.

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Gefördert von der Kulturstiftung des Bundes sowie von der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz, und der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

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