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DER MEISTER UND MARGARITA

DER MEISTER UND MARGARITA

DER MEISTER UND MARGARITA

In deutscher Sprache · Altes Kino Franklin

Regie Maxim Didenko

Premiere am 27. November 2026

KÜNSTLERISCHES TEAM

 

Romanvorlage Michail Bulgakow
Fassung Maxim Didenko, Annabelle Leschke
Bühne Andreas Auerbach
Kostüme Patricia Talacko
Choreografie Vladimir Varnava, Maxim Didenko
Video Oleg Mikhailov
Musik Savva Rozanov
Licht Damian Chmielarz
Dramaturgie Annabelle Leschke
Gesangscoaching Johanna Greulich
Regieassistenz Roman Senin
Plakatgestaltung Elena Byalaya

 

BESETZUNG

 

Woland, Dr. Strawinski, Afranius Matthias Breitenbach
Pontius Pilatus, Berlioz, Bengalsky, Likhodeev Boris Koneczny
Meister, Levi Matthäus Paul Simon
Margarita Maria Munkert
Azazello, Korojew Eddie Irle
Besdomny, Jeschua, Judas Barış Özbük
Gella, Frieda, Krankenschwester, Natascha, Schwalbe Dominika Hebel (Gast)
Behemoth, Sekretär, Riukhin Can Braastad-Tiffon

Zwölf Jahre lang schrieb Michail Bulgakow an einem Roman, von dem er wusste, dass er ihn nie gedruckt sehen würde. »Der Meister und Margarita« erschien erst mehr als ein Vierteljahrhundert nach seinem Tod – und liest sich bis heute wie ein Lagebericht aus einer Stadt, in der die Angst zum Klima geworden ist: Moskau in den Dreißigerjahren, wo man einander denunziert, Loyalität probt und alles leugnet, was sich nicht erklären lässt. Dann kommt der Teufel. Wunder braucht er keine. Es genügt, dass er die Leute machen lässt.

 

Um die Satire legt Bulgakow zwei weitere Geschichten: Pontius Pilatus, der einen Unschuldigen verurteilt, weil er Angst hat, und den Meister und Margarita – einen Schriftsteller, den die Ablehnung seines Buches gebrochen hat, und eine Frau, die für ihn jeden Pakt eingeht. Feigheit, sagt der Roman, ist das schlimmste aller Laster; Liebe und das geschriebene Wort sind das, was keine Epoche beschlagnahmen kann. Manuskripte brennen nicht. Für Maxim Didenko ist es nach »Ansichten eines Clowns« und »Die Nacht von Lissabon« die dritte Arbeit am Nationaltheater Mannheim, erzählt mit Schauspiel, Musik, Bewegung und Video.

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