SCHNEEFLÖCKCHEN

SCHNEEFLÖCKCHEN
Dauer: 3 Stunden 10 Minuten, eine Pause
Premiere am
Hessischen Staatstheater Wiesbaden, 30. Januar 2026
KÜNSTLERISCHES TEAM
Komposition Nikolai Rimski-Korsakow
Musikalische Leitung Leo McFall
Regie Maxim Didenko
Bühne und Kostüme Galya Solodovnikova
Choreografie Sofia Pintzou & Alexander Fend
Video Oleg Mikhailov
Licht Oliver Porst
Chor Aymeric Catalano
Dramaturgie Hanna Kneißler
Soufflage Oliver Riedmüller
Musikalische Assistenz Holger Reinhardt
Musikalische Einstudierung Julia Palmova & Adam Rogala
Abendspielleitung Marvin Mohrhardt
Bühnenbild Assistenz: Masha Dilger & Lena Mikulinskaya
Kostümassistenz Annika Kuchnowski
Inspizienz Kenneth Pettitt
BESETZUNG
Schneeflöckchen Josefine Mindus
Kupawa Alyona Rostovskaya
Lel Fleuranne Brockway
Misgir Jaeyoung Ha
Zar Berendei Richard Trey Smagur
Frühling Camille Sherman
Väterchen Frost | Bermjata Young Doo Park
Bobyl Sascha Zarrabi
Bobylicha Aistė Benkauskaitė
Waldschrat Nathan Byon
Herold Byungkok Hyun
Herold Aldomir Mollov
Kupawas Mutter Shirli Polena
Tanz Saskia Lehm
Tanz Valentina Ávila Hurtado
Tanzstatisterie Feras Zarka
Tanzstatisterie Frederick Brandes
Tanzstatisterie Duy Sandro Preuß-Feldweg
Tanzstatisterie Huy Duc Tran
Chor Chor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Chor Extrachor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Orchester Hessisches Staatsorchester Wiesbaden
Sie ist im ewigen Eis aufgewachsen und deshalb immun gegen Kälte. Doch Rimski-Korsakows Titelheldin Schneeflöckchen sehnt sich nach nichts so sehr wie nach Menschen. Auf der Suche nach Liebe muss sie lernen: Dieses Gefühl ist nicht nur überwältigend, sondern auch lebensgefährlich …
„Schneeflöckchen (Snegurotschka)“ von 1882 ist Nikolai Rimski-Korsakows dritter Beitrag zum Musiktheater – und musikalisch ein weiter Bogen: von russischen Volksweisen über detailreiche Klanglandschaften aus Naturgeräuschen bis zu einer neuartigen Tonsprache, die Rimski-Korsakows Schüler Strawinsky später wieder aufgriff. Generalmusikdirektor Leo McFall und Regisseur Maxim Didenko laden ein, einen vergessenen Schatz zu entdecken.
Didenko ist in Sibirien aufgewachsen und weiß aus eigener Erfahrung, wie extreme Kälte das Verhalten von Menschen verändert. Mit seinem Team zeigt er eine Welt am klimatischen Kipppunkt: eine Eiswüste, deren Bewohner ums nackte Überleben kämpfen. Um den feindlichen Bedingungen zu trotzen, haben sie unterschiedliche Strategien entwickelt. Die Forschungsteams um Väterchen Frost und Frühling wollen die Kälte mit Wissenschaft bezwingen und kämpfen um die letzten grünen Pflanzen dieser Landschaft – die Mehrheit dagegen ist zu archaischen Ritualen zurückgekehrt. Angeführt vom charismatischen Schamanen Lel beschwören sie alles, was Wärme spendet, ob Wärmeenergie oder Alkohol. Wer kann, verteidigt seine Interessen mit bewaffneten Sicherheitskräften. Und die Chancen sind ungleich verteilt: Zar Berendei lebt und herrscht mit einer kleinen Elite in einem unterirdischen Bunker. Für sein Volk an der Oberfläche wird das private Alltagsleben wichtiger denn je – vor allem die vielen Facetten der Liebe. Mit spektakulären Bildern, atmosphärischen Videos und choreografierten Tableaus erzählt die Inszenierung ein Märchen im Gewand einer Science-Fiction-Serie.

















Fotos: Max Borchardt
PRESSE
OPER! Magazin — Schneeflöckchen, Wiesbaden (2026)
OPERN.NEWS — Schneeflöckchen (2026)
ПТЖ, Ирина Селезнева-Редер — Вечная мерз(л)ота
Frankfurter Rundschau — Rimski-Korsakows Oper „Schneeflöckchen“ in Wiesbaden (2026)
Wiesbadener Kurier — Opernpremiere in Wiesbaden: Schneeflöckchens Liebestod (2026)
hr2-Frühkritik — Gesang rettet die Welt, schön wär’s! (2026)
Orpheus — Liebestod und Frühlingsopfer (2026)
Freunde der Künste — Die Grausamkeit und Gewaltbereitschaft des Menschen (2026)
Sim’s Kultur — Hessisches Staatstheater Wiesbaden: Schneeflöckchen (2026)
Wiesbaden lebt — Eiszeit: „Schneeflöckchen“ als Oper unserer Zukunft (2026)